Montag, 20. März 2017

Sind Edelmetalle als Altersvorsorge sinnvoll?

In der Geschichte der Menschheit haben Gold und Silber in jeder Epoche die Menschen begeistert. Sie dienten als Symbol von Reichtum und Macht und als werthaltiges Zahlungsmittel bzw. Geldersatz. Heutzutage sind Edelmetalle nicht nur für die Schmuckindustrie wichtig, sondern auch ein wichtiger und unverzichtbarer Rohstoff für die Industrie.

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Mittwoch, 8. März 2017

Market Timing? Vergessen Sie es!

Immer wieder versuchen Anleger, anhand der Bestimmung günstiger Zeitpunkte für den Ein- bzw. Ausstieg aus einem Wertpapier einen Ertrag zu erzielen. Die Idee ist an sich gut, jedoch gelingt es in der Tat nur den wenigsten, mit dieser Strategie erfolgreich zu sein. Doch warum ist das so?

Beim Market Timing versucht man in erster Linie, von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Damit lassen sich bestimmte Tendenzen voraussagen, zum Beispiel ob ein Kurs langfristig steigt. Das hat aber nichts mit Market Timing zu tun, wo man versucht, zum besten Zeitpunkt zu Kaufen bzw. zu Verkaufen.

Das nächste Problem ist die Komplexität. Und zwar die Komplexität des Marktes, der Weltwirtschaft, der politischen Lage und so weiter. Können Sie als kleiner Anleger den Einfluss beispielsweise der Chinesen auf ein deutsches, mittelständisches Unternehmen einschätzen? Kennen Sie die geldpolitischen Entscheidungen der US Notenbank Fed und können diese deuten? Hätten Sie gedacht, dass ausgerechnet die Energiewende mit ihren hohen Strompreisen eine mittlere Katastrophe für E.ON ist? Innerhalb von 5 Jahren ist deren Aktienkurs um 60 Prozent gesunken (WKN ENAG99).

Auch wenn man täglich die Medien, Börsenticker und Fachpublikationen verfolgt, so haben alle diese Informationen einen großen Nachteil: Sie sind zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung bereits veraltet. Wenn Sie also denken, Sie können eine bestimmte Information zu Ihren Gunsten nutzen, und beispielsweise eine Aktie verkaufen, so haben das viele andere Marktteilnehmer bereits gemacht und dadurch den Kurs schon wieder beeinflusst.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Punkt sind die bei Kaufen und Verkäufen entstehenden Kosten. Haben Sie diese in Ihrer Rechnung berücksichtigt? Denken Sie an den Spruch „Hin- und Her macht Taschen leer“.

Fazit: Das Ein- und Aussteigen zum günstigsten Zeitpunkt ist hauptsächlich Glückssache. Legen Sie Ihr Geld lieber langfristig und strategisch an, statt Trends hinterherzurennen. Es gibt viele gute Vermögensverwalter, die hervorragende Portfolios anbieten, mit denen Sie langfristig Vermögen aufbauen können. Damit Sie Ihre goldenen Zeiten genießen können.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Silber ist fast wieder so günstig wie bei Jahresbeginn 2016! Jetzt kaufen oder warten?

Dass der Silberpreis Schwankungen unterliegt, ist mittlerweile bekannt. Die vergangenen Jahre haben es gezeigt: Im Jahr 2009 war der Preis wörtlich am Boden und mit ca. 8 Euro je Unze sehr billig. Bis 2011 stieg der Preis dann auf ca. 31 Euro, fiel anschließend und pendelt sich seit rund 3 Jahren bei ca. 15 Euro ein – mit einem kleinen Ausschlag nach oben zur Jahresmitte 2016.

Wenn man nun auf Gewinn und Rendite aus ist, so war Silber, für das Jahr 2016 betrachtet, eine gute Investition. Immerhin stieg der Preis von 12 auf 15 Euro, also um 25 Prozent. Andererseits fiel der Preis seit August von über 18 auf aktuell 15 Euro. Mit anderen Worten: Man kann Gewinn machen und zudem wird der Einkauf immer günstiger? Beste Voraussetzungen also für eine Anlage in Silber!

Ein nicht weniger wichtiger Faktor ist jedoch die Sicherheit: Gerade in Krisenzeiten gelten Edelmetalle als Fluchtwährung, dann steigt der Preis meist sogar. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit Edelmetall konnte man bisher immer bezahlen, auch in Zeiten der Hyperinflation, in der das Papiergeld quasi zwischen den Fingern zerronnen ist. Damals wurde Edelmetall zu einer Art Ersatzwährung. Während Papiergeld entwertet werden kann, wird Ihnen das bei Silber nicht passieren.

Bevor Sie jetzt auf die Idee kommen, bei der nächsten Bank einen Silberbarren zu kaufen, sollten Sie wichtige Tipps berücksichtigen! Es gibt beispielsweise Möglichkeiten, wie Sie Silber ohne Mehrwertsteuerzuschlag kaufen können.

Sprechen Sie doch Ihren Ruhestandsplaner auf das Thema Silber an. Er kann Ihnen bestimmt helfen!

Samstag, 19. November 2016

Pflegereform, was nun?

Neuer Begriff
Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff zielt nicht mehr wie in der alten Regelung auf den zeitlichen Aspekt ab, sondern es wird die Selbstständigkeit der versicherten in den Vordergrund gestellt und bewertet. Der Versicherte wird größtenteils in vier Kategorien eingestuft, selbstständig (0 Punkte), überwiegend selbstständig (1 Punkt), überwiegend unselbstständig (2 Punkte) und unselbstständig (3 Punkte). Diese Einstufung wird in 6 Modulen durchgeführt, die insgesamt 64 Einzelkriterien enthalten (z. B. Positionswechsel im Bett). Die 3 Pflegestufen werden durch 5 Pflegegrade ersetzt.

Neue Leistungen
Nicht nur im Pflegebedürftigkeitsbegriff gibt es Bewegung, sondern auch bei den Leistungen die die Versicherten erhalten. Bis zu 609 Euro gibt es monatlich mehr vom Staat als bisher. Leider müssen die Versicherten, die ab 2017 in die Vollstationäre Pflege kommen und sich in den Pflegegraden 2 und 3 widerfinden, mit einer Leistungskürzung bis zu 294 Euro abfinden.
Ab dem ersten Pflegegrad erhalten die Versicherten Personen einen Entlastungsbetrag i. H. v. 125 Euro. Versicherte, die sich in ambulant betreuten Wohngruppen befinden, erhalten einen Zuschlag i. H. v. 214 Euro.

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Soll ich mit dem Abschluss einer Pflegeabsicherung bis 2017 warten?
Nein, da Sie mit einem Abschluss in 2016 ihren derzeitigen Gesundheitszustand festlegen und wer weiß schon heute, ob man erkrankt oder nicht. Außerdem je mehr Zeit Sie sich lassen, desto teurer wird die Pflegeabsicherung, bedeutet ganz einfach, je früher man mit der Vorsorge beginnt desto günstiger sind die Beiträge. Apropos Beiträge, diese werden nicht nur wegen des Alters teurer, sondern auch weil ab 2017 der Rechnungszins gesenkt wird. Das und die Pflegereform tragen dazu bei, dass die Beiträge zur privaten Vorsorge voraussichtlich steigen werden.

Ich habe bereits eine Absicherung, was kommt auf mich zu?
Sie werden voraussichtlich 2017 von Ihrer Gesellschaft Umstellungsangebote bekommen oder werden direkt in die neue Leistungswelt umgestellt. Diese Angebote sind von Person zu Person, von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich, sodass sich keine pauschale Aussage treffen lässt in welchem Umfang die Leistungen und Beiträge angepasst werden. Einige Gesellschaften führen außerdem komplett neue Tarife ein. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, bei Erhalt eines solchen Angebots umgehend Ihren persönlichen Ruhestandsplaner zu kontaktieren, dieser wird Ihnen alle Details dieser Absicherung erläutern und Ihnen dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Fazit
Auch nach der Pflegereform bietet die gesetzliche Pflegeabsicherung nur einen Teilkaskoschutz. Eine persönliche Vorsorge ist unentbehrlich geworden. Wie genau Sie vorsorgen können, welchen Bedarf und welche Möglichkeiten Sie haben, erklärt Ihnen am besten Ihr persönlicher Ruhestandsplaner.

Dienstag, 5. Juli 2016

Welcher Investmentfonds passt zu mir?

Durch die andauernde Niedrigzinsphase muss dringend nach passenden Alternativen zum Erhalt bzw. Ausbau des eigenen Vermögens Ausschau gehalten werden. 



Viele Verbraucher sind jedoch der Fondsanlage gegenüber verschlossen. Doch warum ist das so? Möglicherweise, weil die meisten Verbraucher nicht wissen, welcher Investmentfonds für sie geeignet sein könnte.

Was bedeutet eigentlich Brutto- und Nettobeitrag in der BU?

Viele Leute denken sich immer, warum stehen bei meiner Berufsunfähigkeitsabsicherung zwei unterschiedlich hohe Beiträge auf der Police? Einen Brutto- und einen Nettobeitrag? Dafür gibt es eine einfache Erklärung.



In der Berufsunfähigkeitsversicherungen haben es fast alle Gesellschaften einen Brutto und einen Nettobeitrag:

Freitag, 20. Mai 2016

Die klassische Lebensversicherung hat ausgedient

Es hat sich mit der Zeit angedeutet, dass es die Lebensversicherung, so wie wir sie kennen, aufgrund der Niedrigzinsphase nicht mehr lange geben wird. Nun ereilt sie das gleiche Schicksal wie das der Tagesgeldkonten und der Sparbücher. Bei der garantierten Lebensversicherung kennt der Zins nach einigen Jahren nur noch einen Weg – und zwar nach unten. Der Garantiezins soll laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur zum 01.01.2017 auf unter 1 Prozent (voraussichtlich 0,9 Prozent) sinken. Zum Vergleich: Der Garantiezins vor 10 Jahren lag bei 2,75 Prozent!